Ein erster Meilenstein für die niedersächsische Wasserstoffwirtschaft: Unter dem Motto "Wasserstoff made in Niedersachsen" kamen beim 1. Niedersächsischen Wasserstoff-Netzwerktreffen im Innovatorium Osnabrück Fachleute aus ganz verschiedenen Bereichen zusammen. Was sie eint? Die Überzeugung, dass die Energiewende nur gemeinsam gelingt.
Starkes Signal aus der Politik
Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier eröffnete das Treffen mit einem Grußwort, das den politischen Willen deutlich machte: Niedersachsen nimmt seine Rolle als Wasserstoff-Land ernst. Für ein Netzwerk wie das Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser ist diese politische Rückendeckung ein wichtiges Signal, dass die Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovation stimmen.
Technik auf dem neuesten Stand
Die Referent*innen beleuchteten den aktuellen Stand der Technik aus verschiedenen Blickwinkeln. Drei Themen standen dabei besonders im Fokus:
- Elektrolysestacks
- Wasseraufbereitung
- Anlagenüberwachung
Die Beiträge zeigten: Die Branche ist in Bewegung, und das Tempo der Entwicklung nimmt zu. Wer heute vernetzt ist, ist morgen besser aufgestellt.
Der Austausch
In den Pausen wurde intensiv diskutiert, verglichen und vernetzt. Dr. Alexander Bedrunka vom niedersäschischen Wasserstoffnetzwerk stand für Gespräche rund um Fördermöglichkeiten und klimapolitische Rahmenbedingungen zur Verfügung.
Besonders bereichernd waren die Kontakte zu Oliver Dreher von der Grünbeck AG, der Einblicke in die Wasseraufbereitungstechnik gab, sowie zu Daniel Rossmann vom Fördermittelbüro, mit dem konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für Projekte im Gespräch waren.
Veranstaltungen wie diese zeigen, warum regionale Netzwerke so wertvoll sind. Wasserstofftechnologie entsteht nicht im Einzelkämpfermodus, sondern durch die Zusammenarbeit von Anlagenbauern, Planer*innen, Betreibern und politischen Akteur*innen. Das Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser schafft genau diesen Raum.
Wir freuen uns auf alle, die Teil dieser Gemeinschaft werden möchten, sei es als Mitglied, Kooperationspartner oder einfach als Interessierte*r, der oder die mehr über die Möglichkeiten von Wasserstoff in unserer Region erfahren möchte.

